„Ruckedigu, Blut ist im Schuh...“ | Lederindustrie

Leder Tierquälerei

Wer hat sie nicht zuhause, die Lederstiefel, Ledergürtel, das Portemonnaie und die Handtasche aus Leder, die Lederjacke und das Federtäschchen aus Leder?

Ganz normal, denken viele. Ist ja auch nur ein Abfallprodukt der Tierindustrie. Doch ist das wirklich so? Kann ich guten Gewissens ein Ledersofa kaufen? In Deutschland gibt es nur etwa 50 Gerbereien. Diese verwenden tatsächlich die Haut von Schlachttieren. Mit über 60% des weltweit hergestellten Leders beherrschen aber China, Indien und Brasilien den Markt. Viele europäische Firmen kaufen ihr Leder dort zu spottbilligen Preisen ein. Wie diese Preise zustande kommen, ist für sie unerheblich. Auch hier - wie bei Pelzen - regiert der Preis den Markt. In Asien gibt es weder Umwelt- noch Tierschutzbestimmungen. Beispielsweise werden in Indien gezüchtete, billige Rinder nach Bangladesh geschmuggelt, meist versteckt in LKW, ohne Wasser oder Futter. Die Tiere werden zu Gewaltmärschen über hunderte Kilometer gezwungen, geschlagen und getreten. Wenn sie vor Erschöpfung zusammenbrechen, reibt man ihnen Chili in die Augen, um sie durch die Schmerzen zum Aufstehen zu zwingen oder ihnen werden die Schwänze gebrochen.

 

 

Auf dem Viehmarkt in Bangladesh angekommen, erwartet sie das Aufschlitzen der Kehle ohne Betäubung und der lange Todeskampf durch Ausbluten. Wie auch bei Pelztieren werden hier oft Rindern die Häute abgezogen, obwohl sie noch gar nicht tot sind. Nun wird man denken, dass man dann einfach Leder „Made in Germany“ kauft, um dieses Tierleid nicht zu unterstützen. Diese Etikettierung ist aber leider völlig unzureichend, da sie nur besagt, in welchem Land das Produkt, also z.B. der Schuh, hergestellt wurde, und eben nicht, woher das Tier stammte.

Durch die fehlenden Vorschriften in Asien ergibt sich auch ein gravierendes Problem für die Umwelt und für die Gesundheit: Die für die Gerbung verwendeten Chemikalien werden schlichtweg in die umliegenden Flüsse geleitet. Die Arbeiter in den Fabriken sind diesen Stoffen schutzlos ausgeliefert. Kinderarbeit ist an der Tagesordnung.

Und auch die Verbraucher hier bei uns sind dem Risiko von im Leder verbleibenden Toxinen ausgesetzt. Das RAPEX („Rapid exchange“), das europäische Schnellwarnsystem für Verbraucherschutz, warnt immer wieder nach stichpunktartigen Proben vor mit ChromVI belasteten Lederprodukten. Allergien, Hautreizungen und sogar Krebserkrankungen sind die Folge.

Es ist also bei Weitem zu kurz gedacht, wenn ich Leder als das angepriesene „Naturprodukt“ kaufe. An der Sohle der achso-schicken Lederstiefel klebt ein großer Haufen Egoismus.

 

Bloggerin: Nicole Gaidetzka, 2017 

FILM: DAS GIFT AUF UNSERER HAUT

Nicole Gaidetzka Sandy P.Peng Blog

Bloggerin Nicole Gaidetzka

 

"Nicole Gaidetzka ist seit über 20 Jahren Vegetarierin, seit acht Veganerin. Seit sie 14 Jahre alt war, engagiert sie sich im Tierschutz und Tierrecht. Seit 2015 hat sie ihre eigene Tierrechtsorganisation namens Accusatrix - Until all cages are empty. (www.facebook.de/accusatrix)"


 

"Zahlreiche engagierte Aktivisten setzen sich für Tiere ein und geben ihnen eine Stimme. Sandy P.Peng gehört zu den bekanntesten unter ihnen. Die Österreicherin, die sehr erfolgreich als internationales Tattoo-Model arbeitet, engagiert sich für die Rechte der Tiere und widmet sich mit vielen Projekten und Ideen dem Tierschutz." - Ecowoman.de, 2016

 

"Sandy P.Peng - der Schrecken der Pelzindustrie!" - Blogger, Peffe der Veganizer, 2016

 

"Es sind drastische Aktionen, für die Sandy P. Peng, meist im wahrsten Sinne des Wortes, ihre Haut hinhält. Viel Kunstblut darf fließen, wenn die Österreicherin für Tierrechte auf die Straße geht oder als Kampagnenmodell agiert." - Ethletic.com, 2016

 

"Sandy P.Peng - ein Tattoo Model, das unter die Haut geht." - falijo.com - Fashion | Lifestyle Journal, 2016

 

"Sandy P.Peng ist ein internationales Tattoo-Model und Tierrechtsaktivistin aus Bregenz. Die buntbemalte Blondine war bereits auf verschiedensten Titelseiten, Plakaten oder Fotostrecken aus aller Herren Länder zu sehen und ist in der Tattoo-Szene eine fixe Größe. Doch auch in ihrem Herzensbereich “Tierschutz” hat sie sich einen Namen gemacht." - Ländlemagazin, 2013

 

"Sie zierte bereits über 35o Zeitschriften und  war auf mehr als 30 Covers als Tattoo Model. Ihr Herz schlägt aber für das Recht der Tiere.

Im Kampf um das Leben vieler Tiere bereiste sie zahlreiche Länder.  (...) Einsätze in Rumänien und den Faröer Inseln (...)" - Ländle TV, 2015

 

"Sie ist ein gefragtes Modell in Tattoo-Magazinen, eine langjährige Tierschutzaktivistin und auch Unternehmerin. Und damit ist sie in jedem Fall eine ungewöhnliche Frau." - ElvCycling.de, 2016