Trauer um einen Pinguin│Speziesismus:

Leder Tierquälerei

Nummer 53 ist tot. Entführt aus dem Mannheimer Zoo und enthauptet auf einem Parkplatz zurückgelassen. Ein Pinguin macht Schlagzeilen.

Die sozialen Netzwerke sind voll von Trauerbekundungen und wüsten Beschimpfungen des noch unbekannten Täters. Teilweise wird ihm sogar Gewalt und Mord angedroht. Aber warum löst ein kleines Tier solche Entrüstungsstürme aus? Ohne Frage sind die Entführung und der Tod des Vogels grausam und müssen geahndet werden. Ein Leben wurde sinnlos ausgelöscht.

Und der Pinguin war doch so süß... Gleichzeitig beißen die Pinguin-Verfechter in ihre Wurststulle, kaufen an der Ecke einen Burger. Dass für den Konsum von Fleisch, Milch, Eiern und anderen tierischen Produkten, wie Pelz, Leder und Daunen ebenfalls Tiere sterben müssen, weiß im Grunde jeder. Allein für den Verzehr sind es jährlich mehr als 50 Milliarden Tiere weltweit. Warum schreit hier niemand auf? Wo bleibt hier der Shitstorm in den sozialen Netzwerken? Warum nehmen wir den Tod von Hühnern, Schweinen und Rindern billigend in Kauf, während wir aber niemals Hunde oder Katzen auf den Grill werfen würden?



Speziesismus ist die moralische Diskriminierung von Individuen aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Unsere Gesellschaft stellt nicht nur grundsätzlich den Menschen über alle Spezies, sie differenziert auch innerhalb der Fauna, welches Tier mehr Sympathie und damit mehr Schutz erhält als andere. Und dies erfolgt völlig willkürlich: Weder Intelligenz, noch Aussehen, noch biologische Artverwandtschaft sind Kriterien, die einem Tier einen hohen Status garantieren. Hunde sind niedlich und intelligent und gelten in der westlichen Kultur als „Haustier“, in östlichen Kulturen werden sie dagegen gegessen. Rinder gelten bei uns als „Nutztier“, in Indien werden sie verehrt. 

Fakt ist, dass alle Tiere Schmerzen, Angst und Leid empfinden können. Wir sind als Menschen mit einem Bewusstsein und Moral ausgestattet. Dann sollten wir uns auch menschlich verhalten und erkennen, dass ein Schwein genauso viel wert ist wie ein Pinguin und dass der Tod beider weder notwendig noch moralisch vertretbar ist.

Ein Schwein ist ein Hund ist ein Huhn ist eine Katze ist ein Pinguin.

Bloggerin: Nicole Gaidetzka, 2017 

Nicole Gaidetzka Sandy P.Peng Blog

Bloggerin Nicole Gaidetzka

 

"Nicole Gaidetzka ist seit über 20 Jahren Vegetarierin, seit acht Veganerin. Seit sie 14 Jahre alt war, engagiert sie sich im Tierschutz und Tierrecht. Seit 2015 hat sie ihre eigene Tierrechtsorganisation namens Accusatrix - Until all cages are empty. (www.facebook.de/accusatrix)"


 

"Zahlreiche engagierte Aktivisten setzen sich für Tiere ein und geben ihnen eine Stimme. Sandy P.Peng gehört zu den bekanntesten unter ihnen. Die Österreicherin, die sehr erfolgreich als internationales Tattoo-Model arbeitet, engagiert sich für die Rechte der Tiere und widmet sich mit vielen Projekten und Ideen dem Tierschutz." - Ecowoman.de, 2016

 

"Sandy P.Peng - der Schrecken der Pelzindustrie!" - Blogger, Peffe der Veganizer, 2016

 

"Es sind drastische Aktionen, für die Sandy P. Peng, meist im wahrsten Sinne des Wortes, ihre Haut hinhält. Viel Kunstblut darf fließen, wenn die Österreicherin für Tierrechte auf die Straße geht oder als Kampagnenmodell agiert." - Ethletic.com, 2016

 

"Sandy P.Peng - ein Tattoo Model, das unter die Haut geht." - falijo.com - Fashion | Lifestyle Journal, 2016

 

"Sandy P.Peng ist ein internationales Tattoo-Model und Tierrechtsaktivistin aus Bregenz. Die buntbemalte Blondine war bereits auf verschiedensten Titelseiten, Plakaten oder Fotostrecken aus aller Herren Länder zu sehen und ist in der Tattoo-Szene eine fixe Größe. Doch auch in ihrem Herzensbereich “Tierschutz” hat sie sich einen Namen gemacht." - Ländlemagazin, 2013

 

"Sie zierte bereits über 35o Zeitschriften und  war auf mehr als 30 Covers als Tattoo Model. Ihr Herz schlägt aber für das Recht der Tiere.

Im Kampf um das Leben vieler Tiere bereiste sie zahlreiche Länder.  (...) Einsätze in Rumänien und den Faröer Inseln (...)" - Ländle TV, 2015

 

"Sie ist ein gefragtes Modell in Tattoo-Magazinen, eine langjährige Tierschutzaktivistin und auch Unternehmerin. Und damit ist sie in jedem Fall eine ungewöhnliche Frau." - ElvCycling.de, 2016