Wichtige Erfolge für den Tierschutz

Tierschutz Erfolge
Foto: geo.de

Die Tierbefreiungs- oder Tierrechtsbewegung ist eine soziale Bewegung, die sich ihrem Selbstverständnis gemäß für die Befreiung der Tiere aus „Ausbeutungsverhältnissen“ bzw. für Tierrechte einsetzt. Ihren Ursprung hat sie in England und in den 60er 70er Jahren gab es dort zum ersten Mal Bilder von Jagdsabotagen in den Medien. Unbezahlbar, dass es damals schon Menschen gab, die sich trotz der eigenen Probleme zu dieser Zeit für die Tiere stark gemacht haben. Wo wären wir ohne sie, was wäre mit den Tieren? Kann es ihnen noch schlechter gehen als jetzt?  

Vielleicht geht es euch so wie mir. Ich frage mich immer so zwischendurch: Was haben wir in all den Jahren eigentlich erreicht?!? Schon vor vielen Jahren habe ich die ersten Petitionen gegen Tierversuche in der Kosmetik, Tiertransporte, usw. unterschrieben, an Demos teilgenommen, Leute aufgeklärt, Tierrechtsorganisationen unterstützt usw. Und trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, es hat sich bis heute einfach noch nicht genug getan.

Immer noch gibt es Tiertransporte, immer noch leiden die Tiere dabei unter den schrecklichen Bedingungen, obwohl dahingehend einiges an Auflagen für diese Transporte dazukam. Aber was nützen Gesetze und Auflagen, wenn sie niemand kontrolliert. Und doch bin ich auf meiner Recherche durchs Internet auf so einige große und auch bekannte aber auch viele kleine unbekannte Erfolge gestoßen, die es zu verzeichnen gibt.

  

  • Das österreichische Tierschutzgesetz (2005) und die deutsche Grundgesetzänderung (2002).
  • Vereinzelte Modemacher und Ladenketten nehmen Angora- und Pelzprodukte aus ihren Regalen.
  • Der Moscow International Circus keine Wildtiere mehr einsetzt.
  • Indien den Import von an Tieren getesteter Kosmetika verbietet.
  • Die Welthandelsorganisation am EU-Verbot von Robbenfellimporten festhält.
  • China Southern Airlines Affen Transporte an Laboratorien stoppt.
  • Die 100ste spanische Stadt Stierkämpfe verbietet.
  • Das US-Militär weiter einen Schritt in Richtung der Beendung seines Krieges gegen Tiere geht.
  • SeaWorld die Orca Shows aus dem Programm nimmt.
  • In China ein Hundeschlachthaus und 33 Verkaufsstellen geschlossen werden.
  • Es keine Pelz-Farm in Bayern mehr gibt.
  • Russland den Import von kanadischen Robbenfellen verbietet (2011).
  • Ein Putenmäster rechtskräftig wegen Tierquälerei verurteilt wird (2012).
  • Die Welthandelsorganisation am Robbenimportverbot der EU festhält (2013) um nur einige zu nennen.
  • Dass Indien seit Juli 2014 keine Stopfleber mehr importiert.
  • Das Tempelkomitee in Nepal verkündet am 28. Juli 2015 seine Entscheidung, beim Gadhimai-Fest künftig keine Tiere mehr zu opfern.
  • Schließung der letzten Fuchsfarm in Österreich (1996).
  • Österreich: Verbot der Pelztierhaltung (1998).
  • Tierschutz ins Deutsche Grundgesetz Januar (2002).
  • Bundestierschutzgesetz, Januar (2005).
  • In Österreich tritt das Bundestierschutzgesetz in Kraft: Verbot der Pelztierhaltung und von Wildtieren im Zirkus.
  • Das EU-Parlament beschließt ein umfassendes Import- und Handelsverbot von Hunde- und Katzenfellen ab 2009.
  • Im November 2009 bestätigt die EU-Kommission das österreichische Wildtierverbot in Zirkussen.
  • SOKO Tierschutz Kampagne beendet Affenversuche am MPI in Tübingen (2017).
  • "Bio"-Schlachthof muss für immer schließen (2017).
  • Als erstes asiatisches Land verbietet Taiwan das Essen von Hunden (2017).
  • Keine Schimpansen-Show mehr im Schwaben Park (2017).
  • Bundesweites Verbot der Gatterjagd (2017).
  • Costa Rica schliesst bis 2024 alle Zoos.
  • Die komplette Liste der Wildtierverbote im Zirkus, national und international.

 

Links zu weiteren Erfolgen:

 

Viele Erfolge sind den einzelnen Organisationen zuzuordnen, manche wiederum sind nur durch Zusammenarbeit erreicht worden. Zurecht können alle Organisationen stolz auf ihre Arbeit sein!

 

Aber es gibt auch vermeintliche Erfolge. Sowie z. B. die Kennzeichnungspflicht für Echtpelzprodukte., die sich in der Praxis als höchst unsicher erweisen hat, oder das mehr als lächerliche „Tierwohlsiegel“, was Tierwohl verspricht, aber dieses Versprechen nicht halten kann. …..man sieht, es tut sich was, und es gilt „steter Tropfen höhlt den Stein!“ Unterstützt die Organisationen, die sich für die Tiere einsetzen. Nehmt an Demonstrationen teil, unterschreibt Petitionen, klärt auf und lasst euch aufklären. Seid wachsam, denn es gibt immer wieder neue Fallen, in die man tappen kann.

 

Setzt euren Verstand und euer Herz ein und lebt tierfreundlich.

Für eine bessere Welt für die Tiere, für die Umwelt für uns alle 

 

 

 

GEMEINSAM FÜR TIERE

Tierhaltung Schweine
Klaus Petrus - Fotoreportagen | www.klauspetrus.ch
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Blogbeitrag von Stephie Benne:

 

Mein Name ist Stephie, ich bin 48 Jahre alt, Erzieherin und lebe mit meinem Mann und sehr vielen Tieren in einem Haus auf dem Land.Ich habe ziemlich viele Interessen und Hobbys und schaffe es immer irgendwie alles miteinander zu koordinieren. Vegan lebe ich seit ungefähr drei Jahren, davor aber schon 22 Jahre vegetarisch. Auch sonst versuche ich möglichst wenig Schaden auf unserem Planeten anzurichten und wünsche mir, dass irgendwann ein Umdenken bei den Menschen stattfindet und die Tiere mit uns, unter uns unbehelligt leben können.


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